Chronik

der

 Paul Weyers Schule

 


15.01.1890

 

Beschluss des Stadtverordnetenkollegiums, eine neue 8- klassige kath. Volkssschule mit Lehrerwohnung im Norden der Stadt zu bauen.


04.02.1891

Genehmigung der Baupläne des Stadtbaumeisters Rudolf Ulrich


13.08.1891

Grundsteinlegung

ein Auszug aus der Schulchronik


10.04.1893

 

Einweihung der Schule

Sie erhält den Namen

"Nordschule".


 

Erster Schulleiter ist Johann Erkens.


25.07.1893

 

Erste Revision des Schülerbades im Keller der neuen Schule durch den Schulinspektor.


1921

 

Max Böhm wird Rektor.


1932

Antonie Keitling wird Rektorin.


1939

 

Die Nordschule wird Gemeinschaftsschule.


Alfred Kühn wird Rektor.


1941

50 Jahre Grundsteinlegung


1943/44

Eine Bombe durchschlägt im Zweiten Weltkrieg das Dach der Schule.


1945

 

Die Schule wird wieder kath. Bekenntnisschule.

Antonie Keitling wird erneut Schulleiterin.


1952/53

 

Konstituierung der Schulpflegschaft


Erstmals besucht die Schulzahnpflege die Schule.

Dieser Besuch entwickelt sich zur Tradition und wird bis heute fortgesetzt.


1955


Rektorin Keitling wird verabschiedet.


Renate Gierlich wird Rektorin.


1959/60

 

Erneuerung der Toiletten

Bau einer Gymnastikhalle


1962

Rektorin Gierlich verlässt die Schule.


Getrud Bohnen wird Rektorin der Schule.


Mitte September muss die Nordschule geschlossen werden, weil in den Klassenräumen 15°C nicht erreicht wurden.


1962/63

Die Schule wird komplett renoviert.


1964

 

Zum Anlass der 600 Jahrfeier der Stadt Dülken findet ein Aufsatzwettbewerb statt. Die Nordschule erhält zwei 2. Plätze.


1965


Sozialminister Grundmann übernimmt die Schirmherrschaft über die alljährliche Werkausstellung.

 


Beispiele aus der Werkaustellung


1968

Aufgrund der Schulreform wird die Nordschule wieder kath. Bekenntnisschule. Die Grundschule Overberg wird im Gebäude der Nordschule untergebracht, da die Overbergschule zur Hauptschule wird.


1972

 

Die Schule wird um einen Pavillon erweitert.

Die Grundschulen Overberg und Nordschule werden zu einer kath. Bekenntnisgrundschule zusammengelegt. Diese erhält den Namen

"Katholische  Grundschule am Mühlenberg".


01.08.1973

 

Die Schule erhält den Namen

"Paul Weyers Schule".


1987

Klaus Steves wird Rektor


1994/95

Der Erweiterungsbau wird geplant und gebaut.


1996

Beginn des Betreuungsangebots "Verlässliche Schule".


1999

Karl - Heinz Jacobs wird Rektor.


2006

 

Beginn des Offenen Ganztags


2012

 

Die Schule wird von einem Team geleitet.

Dies sind zu Beginn:

Irmgard Umpfenbach, Claudia Maas- Bökels, Monika Derichs und

Andrea Ortmann.


2015

 

 

Birgit Stieger- Becker wird Rektorin, Heidrun Flöth wird Konrektorin.

 


Gedenktafel zu Ehren von Paul Weyers wird erstellt


2016

 

Mit Beginn des Schuljahres 2016/17 wird die Paul Weyers Schule Verbundschule mit dem Teilstandort Boisheim

(vorher Erich Kästner- Schule).


2017

Das OGS Gebäude in Dülken wird durch Brandstiftung vollständig zerstört.


2018

 Jubiläum

125 Jahre Paul Weyers Schule


Das OGS Gebäude in Dülken wird wieder so aufgebaut, wie es vor dem Brand war.


2020

Aufgrund der Corona Pandemie blieben allen Schulen in Deutschland ab dem 16.03.2020 über mehrere Wochen geschlossen. Der Unterricht fand über Arbeitspläne zu Hause statt. Die Klassen blieben leer.


Das gesamte Team der PWS erstellte in dieser Zeit einen Videogruß und einen Ostercollage für die Kinder.


Erst Anfang Mai durften die Kinder wieder zur Schule kommen. Hierfür mussten strenge Auflagen wie z.B. Abstandsregelungen und Hygienevorschriften erfüllt werden. Die Kinder mussten einen Abstand von 1,50m zu ihren Mitschülern und Lehrern halten. Auch mussten sie sich in regelmäßigen Abständen die Hände waschen. Die PWS wurde zur "Einbahnstraße". Zur Kontaktminimierung gab es einen Eingang und einen Ausgang. Markierungen und Klebebänder verdeutlichten den Kindern, wie sie sich in dieser Zeit bewegen durften.

Auch die Klassen mussten umgeräumt werden, sodass ein Abstand zwischen den Kindern gewährleistet war. Jedes Kind saß alleine an einem Doppeltisch. Im Unterricht durfte nicht aufgestanden werden. Partner-oder Gruppenarbeit konnte nicht stattfinden.

Der Unterricht fand in einem rollierenden Sytem statt. Nicht mehr die ganze Klassen kamen zu Unterricht, sondern nur die Hälfte der Klassen. Auch kamen nicht alle Jahrgänge gleichzeitig zur Schule. Jeden Tag besuchten von zwei Jahrgängen jeweils die halben Klassen die PWS. So kam jedes Kind von Anfang Mai bis kurz vor den Sommerferien einmal in der Woche zur Schule. Die restliche Zeit arbeiteten die Kinder weiter an Arbeitsplänen.  In dieser Zeit gab es versetzte Anfangs- Pausen- und Schulschlusszeiten.


Auch auf dem Schulhof gab es Makierungslinien im Abstand von 1,50m. An diesen stellten sich die Kinder zu Schulbeginn und am Ende der Pause auf.

Die Spielgeräte auf dem Schulhof waren nur noch für einen begrenzte Zahl von Kindern zugelassen. Auch in den pausen mussten die Kindern den Abstand waren. Fangspiele oder Ballspiele waren untersagt. Die pausenausleihe blieb geschlossen.


Erst ab dem 15. Juni 2020 durften wieder alle Kinder gleichzeitig zur Schule kommen. Doch es galten weiterhin strenge Sicherheitsregeln. Alle Jahrgänge kamen u.a. zu verschiedenen Anfangszeiten. Der Schulhof wurde in drei Zonen unterteilt. Eine Mischung der Jahrgänge durfte nicht stattfinden.